Der Holzhybridbau kombiniert den nachwachsenden Baustoff Holz gezielt mit klassischen Materialien wie Beton oder Stahl, um die spezifischen werkstofflichen und statischen Vorteile der jeweiligen Baustoffe optimal zu nutzen. Während Holz durch sein geringes Eigengewicht, hohe CO₂-Speicherfähigkeit und die Eignung für einen extrem hohen Vorfertigungsgrad überzeugt, bringt der Beton die notwendige Tragfähigkeit, Schalldämmung, thermische Speichermasse und den erforderlichen Brandschutz ein – häufig eingesetzt bei Geschossdecken, Stützen oder Erschließungskernen. Durch dieses synergetische Zusammenspiel wird der CO₂-Fußabdruck von Bauwerken gegenüber reinen Massivbauten erheblich reduziert, bei gleichzeitiger Entwurfsfreiheit, verkürzten Bauzeiten und hoher Wohngesundheit.
Als zukunftsorientierte Bauunternehmensgruppe bildet der Holzhybridbau eine Kernkompetenz der Riedel Bau Gruppe bei der Transformation zu nachhaltigem und klimaschonendem Bauen. Riedel Bau verankert diese Bauweise nahtlos über die eigenen Leistungsbereiche Holz- und Holzhybridbau, Projektentwicklung, Hoch- und Schlüsselfertigbau sowie die eigene TGA-Planungsgesellschaft. Durch die Kombination von präziser digitaler BIM-Planung, industriell vorgefertigten Holzsystemelementen und tragenden Massivbauteilen realisiert Riedel Bau hocheffiziente Gewerbe-, Wohn- und Sonderbauten aus einer Hand. Dadurch senkt Riedel Bau die im Gebäude gebundene graue Energie maßgeblich, sorgt für die verlässliche Einhaltung der Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und schafft optimale Voraussetzungen für begehrte DGNB- und ESG-Nachhaltigkeitszertifizierungen.