Oberschleißheim
Bundesamt für Strahlenschutz

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Bundesamt für Strahlenschutz Oberschleißheim

Bundesamt für Strahlenschutz

Am Standort Neuherberg bei München entsteht für das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein neues Gebäude mit 13 Laboren und einem Lagezentrum für den radiologischen Notfallschutz. Der Neubau ersetzt das Bestandsgebäude aus dem Jahr 1979 und bündelt künftig zentrale Bereiche des Strahlenschutzes. Im Ernstfall unterstützt das BfS von hier aus als Teil des „Radiologischen Lagezentrums des Bundes“ das Bundesumweltministerium bei der Analyse und Bewertung der Lage. Das Gebäude entsteht in einer Kombination aus Stahlbeton-, Mauerwerks- und Holzbauweise, Holzstützen und Holz-Beton-Verbunddecken. Ergänzt wird die Konstruktion durch Stahlbauarbeiten, Gussasphalt, Elektroleerrohrinstallationen sowie Betonfertigteile. Markante Sichtbetontreppenhäuser prägen zudem die Architektur. Das Gebäude wird nach den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundes zertifiziert. Besonderheit: Im Untergeschoss sorgt eine Frischbetonverbundfolie für gute Klimaverhältnisse und ermöglicht eine hochwertige Nutzung. Im Obergeschoss entstehen drei Strahlenmessräume aus Barytbeton, der durch seine hohe Dichte eine zuverlässige Abschirmung gewährleistet. Die Kombination aus sensibler Labornutzung und hohen Sicherheitsanforderungen macht das Projekt technisch besonders anspruchsvoll.
Ort:
Oberschleißheim
Bauherr:
Freistaat Bayern Staatliches Bauamt Rosenheim
Architekt:
Glass Kramer Löbbert Ges. v. Architekten mbH
Bauzeit:
August 2025 bis November 2026

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